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Sie für meine Kühnheit leicht eine Entſchuldigung in meiner Liebe finden können. Mein Vater und Sie haben mir Ihre Tochter zur Gattin beſtimmt. Die Meſtihin, welche in Ihrem Salon als Dallmavi's Erbin paradirt, kann unmöglich eine Frucht Ihres Ehebettes ſein. Sennore, Ihre echte Tochter gleicht zu ſehr der Mutter, um nicht auf den erſten Blick erkannt werden zu müſſen, obgleich ſie heute nur das Gewand einer Sklavin trägt.“
„Von wem ſprechen Sie, junger Mann?“ warf Dallmavi in faſt fieberhafter Aufregung ein.
„Von der Jungfrau, die unten in Ihren Gärten herumwandelt und ſich Alma nennt“, entgegnete Al⸗ berto eben ſo beſtimmt als ruhig.
Dallmavi knirſchte mit den Zähnen.
„Almal und wieder Alma!“ flüſterte er mit müh⸗ ſam unterdrückter Wuth vor ſich hin.„Iſt dieß der Stein, über den ich im Momente meines höchſten Glan⸗ zes ſtolpern ſoll?“
Dann wendete er ſich wieder gegen Alberto:
„Junger Mann, Ihre Sinne ſchwindeln, daß Sie ſo ſprechen können. Alma's Eltern ſind Sklaven. Alma ſelbſt war nie etwas Anderes.“
„Dann wähle ich die Sklavin zu meiner Gattin und nicht Ihre Tochter“, erwiderte Alberto feſt entſchieden.


