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Dallmavi ſtarrte den Jüngling ſprachlos an. Dieſer fuhr fort:
„Alma iſt eine Weiße. Sennore, Sie kennen das Geſetz von Puebla. Wenn ein freier Mann eine Weiße zu ſeinem Weibe nimmt, ſo wird ſie dadurch frei, und ihr bisheriger Beſitzer muß ſie ohne Löſegeld ziehen laſſen, wäre ſie auch zehnfach ſeine Sklavin geweſen.“
„Das Geſetz kenne ich“, murmelte Dallmavi dumpf.„Junger Mann, Sie werden die Sache näher erwägen, ehe Sie eine Thorheit begehen, die unver⸗ beſſerlich wäre.“
„Es iſt mein unabänderlicher Entſchluß“, bemerkte Alberto in einem Tone, der jede weitere Unterhandlung abſchnitt.
„Sei es denn!“ ſchloß Dallmavi mit eiſiger Kälte. „Das Geſetz, auf welches Sie ſich berufen, räumt dem Beſitzer der Sklavin das Recht ein, dieſelbe für den freien Mann auszuſtatten, wenn er will. Ich mache von dieſem Rechte Gebrauch, bin jedoch heute nicht ein⸗ gerichtet für eine ſo glänzende Mariage. Fragen Sie morgen nach! Für heute, gute Nacht!“
„Ich werde morgen kommen, Sennore Dallmavi. Gute Nacht!“
Mit dieſen Worten trat Alberto aus der Niſche und verſchwand durch den Hauptausgang ins Freie.
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