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„Kamerad“, entgegnete Dallmavi,„ich bin über⸗ zeugt, bei Dir meinen Meiſter zu finden.“
Beide leerten ihre Gläſer und ſchenkten wieder ein.
Jetzt erhob ſich auch Higaldo:
„Ich trinke auf das Wohl der Sennorina, die, tadelloſem Blut entſproſſen, durch eine Laune der Na⸗ tur meine Geſichtsfarbe erhielt, auf das Wohl der Sennorina, als deren Ritter ich mich bekenne.“
Dallmavi runzelte bei dieſen Worten finſter ſeine Stirne.
„Das heiße ich im Galopp reiten, Baſtard vom Süden“, wendete ſich Eskobadi lachend gegen Higaldo. „Nun, wenn Dein Gaul kein Kameel wäre, ſo könnte man Dich für den erſten Ritter der Welt halten.“
„Fehlgeſchoſſen“, fiel Alberto ein und erhob eben⸗ falls ſein Glas.„Die Braune werde des Braunen Weib! Sennore Dallmavi ſagt dazu wohl ja. Mein Toaſt gilt der Jungfrau, die, wie Lilien weiß und wie Madonna ſchön, ihre Reize heute unter die Sklavenjacke verbarg und mit ihrem eigenen Kleid die Häßlichkeit der Sklavin bedeckte. Ich trinke auf das Wohl der wahren Tochter des Sennore Dallmavi!“
Dallmavi war während dieſer Rede bleich wie Schnee geworden und ſtarrte regungslos auf Alberto, welcher jetzt auf ihn zutrat und dann vor Schrecken


