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ſich mit ihrem kleinen Maurizio immer noch allein in ihrer Wohnung, ohne irgend welche Nachricht von ihrem Gemahl oder von Fiore. Erſt ſpät in der darauffol⸗ genden Nacht kehrte Dallmavi, ſcheinbar ſehr ermüdet, endlich wieder zurück.
„Meine Theure“, begann er bei ſeinem Eintritt und ſeufzte ſchwer auf,„meine Theure, um den Un⸗ glücksfall noch abzuwenden, habe ich Alles gethan, was zu thun mir möglich war. Leider bis jetzt ver⸗ gebens. Ich hoffe aber, daß die bewaffneten Boten, welche ich dem Räuber nachgeſendet, ihm ſeine Beute noch werden abjagen können.“
„Wie?“, jammerte Mathilde,„Fiore iſt geraubt? Wohl gar von einem Sklavenhändler geraubt?“
„Du haſt es errathen“, beſtätigte Dallmavi und machte dabei ein ſo klägliches Geſicht, als ob ihm ſelbſt ſein liebſtes Kleinod geſtohlen worden wäre.„Wäh⸗ rend Fiore nach Uebergabe meines Briefes wieder nach Hauſe zurückkehrte, wurde ſie auf offener Straße abge⸗ fangen und mit einem Transport Schwarzer nach dem Süden fortgeſchleppt.“
„Auf offener Straße wurde ſie abgefangen oder in der Behauſung Deines eigenen Agenten?“ fragte Mathilde und ihr flammendes Auge heftete ſich durch⸗ bohrend auf das Geſicht des Heuchlers.


