Teil eines Werkes 
2. Band (1871)
Entstehung
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ab, daß ein Weib blind zu gehorchen und ſich weder um die perſönlichen noch um die geſchäftlichen Verbin⸗ dungen ihres Mannes zu kümmern habe.

Die ſo aus ihren Himmeln geſtürzte Frau begann bitter zu weinen.

Was ſoll das Gewinſel? herrſchte Dallmavi rauh.Unter allem Verhaßten ſind Weiberthränen mir

das Verhaßteſte.

Julius, fiel Mathilde in flehendem Tone ein und wollte noch eine Bitte beifügen. Dallmavi ſchnitt ihr jedoch raſch das Wort ab, indem er kreiſchend fortfuhr:

Du weißt Dich weder in die Sitten des Landes hineinzufügen, noch trägſt Du den Geboten der Noth⸗ wendigkeit die geringſte Rechnung. Was ſoll der Aus⸗ druckJulius, mit dem Du nur meine Nationalität verräthſt! Willſt Du mir als einem Ausländer viel⸗ leicht daſſelbe Schickſal bereiten, das einſt in Eskobadi's Thal Deinen Vater ereilte? Wenn Du Dir Dein alber⸗ nes Deutſch nicht endlich abgewöhnſt, ſo werde ich Dich unſchädlich zu machen wiſſen.

Mathilde brach auf den Divan zuſammen. Ohne ſich um die unglückliche Frau noch weiter zu bekümmern oder auch nur ein Wort des Abſchiedes beizufügen, kehrte ihr Dallmavi den Rücken und verließ das Zimmer.

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