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ſie ehrlich nährenden Geſchäftes, und die andere Hälfte
zum Loskaufe von Sklaven verwendet werden. Kaum aber ſah ſich Julius im Beſitze des Geldes, ſo war
er auch plötzlich ein anderer Menſch geworden oder
fand vielmehr unnöthig, ſeinen wahren Lharatten noch
länger zu verbergen.
Ein Monat nach dem andern verſtrich, und Ma⸗ thilde konnte immer noch nicht wahrnehmen, ob und welche Anſtalten ihr Gemahl zur Erfüllung der Ver⸗ ſprechen treffe, die er hinſichtlich der Verwendung ihrer Kapitalien gegeben. Er befand ſich jetzt wiederholt, manchmal ſogar Tage lang, außer dem Hauſe, und ſeine Laune bei der Rückkehr war manchmal ausgelaſſen heiter, manchmal auffallend trüb. Vergebens forſchte Mathilde nach der Urſache dieſes unſteten Schaukelns zwiſchen Freude und Verſtimmung. Sie erhielt auf all ihre Fragen nur ausweichende Antworten und mußte ſich allmählich an den Gedanken gewöhnen, daß ihre Ideale von der Innigkeit eines Herzensbundes nur ein ſchon während der Flitterwochen zu Grabe getragener Traum geweſen. Julius oder, wie wir ihn fortan nennen werden, Sennore Giulio Dallmavi zeigte ſich mit jedem Tage roher und roher, und fertigte endlich die zarten Bitten ſeiner noch immer liebeerfüllten Gat⸗ tin unter Beifügung von Flüchen mit der Erklärung
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