Teil eines Werkes 
1. Band (1871)
Entstehung
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ſich ängſtlich ſchreiend hinter ſeine Mutter. Ohne wei⸗ tere Notiz von dieſer Störung zu nehmen, fuhr er fort:

Die Schwarze iſt eine wahre Hexe. Weiß der Teufel, woher ſie all das Zeug von Bildung zuſammen⸗ gerafft hat. Sie rühmt ſich prinzlicher Abkunft und will, ehe ſie einem meiner afrikaniſchen Agenten ins Netz ging, von ſpaniſchen Nonnen erzogen worden ſein. Mag wohl etwas Wahrheit hinter der Geſchichte ſtecken. Der ſtrotzende Schwarzkopf mit ſeinen Luchsaugen weiß ſich zu benehmen wie eine Donna. Abermals mein Compliment für Ihre Waarenkunde, Sennoral! Aber dieß Exemplar verliere ich ungern. Es iſt theuer.

Wie hoch im Preis?

Nicht unter dreitauſend Dollars.

Sie werden handeln laſſen!

Ich bin Chriſt. Keinen Penns weniger.

Ich biete zweitauſend.

Faſt reut mich's ſchon, daß ich zu wenig verlangt.

Nun denn, abgemacht! Fiore iſt mein. Hier ſind die dreitauſend Dollars!

Mathilde zählte dem Sklavenhändler die Kaufs⸗ ſumme in drei auf das Haus Mancha lautenden Wech⸗

ſeln zu je eintauſend Dollars auf den Tiſch, worau 7

dieſer ſofort die Schwarze herbeirief und an ihre neue Herrin ablieferte. 11*