Teil eines Werkes 
1. Band (1871)
Entstehung
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anwidernde Grimaſſe.Ich habe eben ein ausgezeich⸗ netes Sortiment, theuer und billig, jung und alt, männ⸗ lich und weiblich, geſchickt zu feiner Arbeit und bloß zum Felddienſt brauchbar kurz: von jeder Sorte, wie es gewünſcht wird.

Da ich einige Zeit in Puebla zu bleiben gedenke und dort noch nicht eingerichtet bin, ſo ſuche ich vor⸗

läufig eine Wärterin für mein Kind, erwiderte Ma⸗

thilde und fuhr fort:Bei meinem Eintritt bemerkte ich im Vorhof eine junge Negerin, die mir nicht übel gefiel. Wie hoch ſteht ſie im Preis?

Sie meinen die Schwarze da unten, die eben Gemüſe ſäubert, die Fiore? fragte Eskobadi und deu⸗ tete durch das Fenſter auf die artige Sklavin hinab, von welcher Mathilde die ihr ſo nützlich gemwordenen Aufſchlüſſe erhalten hatte.

Ich glaube, die war's, entgegnete Mathilde mit ſcheinbarer Gleichgiltigkeit.Iſt ſie brauchbar?

Ein Prachtexemplar, ſchmunzelte Eskobadi und ſchnitt dazu eine wo möglich noch abſtoßendere Grimaſſe. Juſt dieſe verliere ich ungern; aber was thut man nicht aus Großmuth, wenn es einem ſo hübſchen Balg gilt!

Er wollte, während er dieß ſprach, die Wange des Kindes ſtreicheln, aber der kleine Maurizio flüchtete