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Etliche jüngere Perſonen waren im Begriff, auf
einem Kahn vom Ufer abzuſtoßen. Sie ſahen ſich
nach den Eintretenden nur flüchtig um und ruderten dann munter in den See hinaus. Es waren dieß Kaufmannsſöhne von Lindau, und das Thema, über welches ſie ſich eben unterhielten, ſchien Julius zu ſein.
Nahe an der Anlände an einem unbeſchatteten Punkt ſaß auf der Terraſſe ein Mann, deſſen Aeußeres deutlich verrieth, daß ſein Geburtsort nicht in Europa zu ſuchen ſei. Seine Geſichtsfarbe glich faſt der eines Indianers, die Stirne war nach oben ſchmal zugeſpitzt, die Backenknochen ſtachen hoch hervor, unter der ſcharf gebogenen Naſe ſchimmerten aus einem weiten Munde ſchneeweiße Zähne, und die kleinen lebhaften Augen ſtrahlten ſüdliche Gluth. Noch auffälliger wurde die Erſcheinung dieſes Fremdlings durch ſeine Körperhal⸗ tung. Gleich einem Wurm auf den Stuhl zuſammen⸗ gekauert, jagte er unabläſſig dicke Rauchwolken vor ſich her, als ob ihn trotz der brennend heißen Maiſonne fröſtle und er die Luft mit ſeiner glühenden Cigarre erwärmen wolle. Daneben vibrirte ſein Blick bald dahin und bald dorthin, lebhaft an das Lauern eines ſtets zum Sprunge auf ſein Opfer bereiten Tigers ge⸗ mahnend. Die ganze Erſcheinung hatte etwas Unheim⸗ liches und bildete zu der lieblichen Idylle des Ortes


