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ten nicht, wo ſie ſich zu ſchützen hinfliehen ſollten. Ihre Häuſer waren in Gluth oder vom Geſchütz zertrümmert. Die Straßen waren voll Gefahr wegen der einſtürzenden Trümmer und der Kugeln, die in großen Bogen herein⸗ ſaußten, und alles in Stücke ſchlugen, was ihnen entge⸗ genſtand.
Bei Nacht war die Stadt einem ſprühenden Ofen gleich, das Schreien und Wehklagen der Weiber hörte man unter dem Donner des Geſchützes, es erreichte ſelbſt die Ohren der Mauren auf den gegenüberliegenden Ber⸗ gen, die es mit Tönen der Wuth und Verzweiflung er⸗ wiederten.
Da alle Hoffnung auf Hülfe von Auſſen verſchwunden war, wurden die Einwohner von Ronda endlich gezwun⸗ gen, zu unterhandlen. Ferdinand wurde leicht vermocht, ihnen günſtige Bedingungen zuzugeſtehn. Der Platz war längeren Widerſtandes fähig, und er fürchtete für die Sicherheit ſeines Lagers, da die Streitkräfte auf den Bergen ſich täglich mehrten, und häufige Anfälle machten.
Den Einwohnern wurde vergönnt, mit ihrer Habe entweder nach der Berberei oder ſonſt wohin zu ziehn, und die, welche vorzögen in Spanien zu wohnen, erhiel⸗ ten Land angewieſen und wurden in der Uebung ihrer Religion geſchützt.
Kaum hatte ſich der Ort übergeben, ſo wurden ſchon Abtheilungen ausgeſandt, um die Mauren anzugreifen, welche auf den nahen Bergen herumſchwärmten. Doch blieb nicht Hamet El Zegri, um eine fruchtloſe Schlacht
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