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tief ausgetreten von den müden Füßen der Chriſtenge⸗ fangnen, welche zu dieſem beſchwerlichen Dienſt gebraucht wurden.—.
Der Marquis von Cadix entdeckte dieſen unterirdiſchen Durchgang und wieß ſeine Schanzgräber an, ſich durch die feſte Felſenmaſſe zu ihm hinzugraben. Sie drangen bis zu dem Schacht vor, verſtopften ihn und beraubten die Stadt der Wohlthat dieſer koſtbaren Quelle.
Während der Marquis von Cadirx auf dieſe Art die Belagerung mit Eifer betrieb, und von der edlen Abſicht durchglüht war, ſeine Waffengefährten bald aus den Mau⸗ riſchen Kerkern zu befreien, war Hamet El Zegri, der Alcayde, von ganz andern Gefühlen bewegt. Er zer⸗ ſchlug ſich die Bruſt, er biß ſich die Zähne in ohnmäch⸗ tiger Wuth, wenn er von den Bergklippen aus die Ver⸗ heerung der Stadt mit anſah. Jeder Donner aus dem chriſtlichen Geſchütz ſchien gegen ſein Herz zu treffen. Er ſah am Tage Thurm nach Thurm einſtürzen und bei Nacht ſprühte die Stadt gleich einem Vulkan.
»Sie feuerten nicht nur Steine aus ihrem Geſchütze, ſagt ein Chroniſt jener Zeit,«ſondern auch große Eiſen⸗ kugeln, welche in irdenen Formen gegoſſen waren und alles zerſtörten, worauf ſie trafen.“ Sie ſchoſſen auch Wergkugeln ab, welche mit Pech, Oel und Schießpulver gefüllt waren, und einmal entzündet, nicht wieder ausge⸗ löſcht werden konnten, ſondern die Häuſer in Flammen ſetzten.
Der Schrecken der Einwohner war groß. Sie wuß⸗


