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gen Stolz ſeiner mächtigen Edlen kannte. Indeß war das Volk im Lager, nachdem alle Vorkehrungen zum Sturm getroffen worden, ungeduldig gegen den Feind geführt zu werden.
Da ſetzte ſich Pero Ruiz de Alarcon an ihre Spihe, und ihre Manta oder tragbare Bollwerke und ihre an⸗ dren Schutzmittel ergreifend, machten ſie einen heftigen Angriff und fochten ſich bis an die Breſche durch. Die Mauren wurden durch die Wuth ihres Anfalls überraſcht, ſie zogen ſich kämpfend bis auf den Stadtplatz zurück.
Pero Ruiz de Alarcon glaubte nun ſchon, der Ort ſey weggenommen, als plötzlich Hamet und ſeine Gome⸗ ren mit wildem Kriegsgeſchrei durch die Straßen ſauß⸗ ten, und wüthend über die Chriſten herfielen. Dieſe wurden nun ihrer Seits zurückgeſchlagen, und, während ſie im Antlitz von den Gomeren angegriffen wurden, von den Einwohnern mit allen Arten Geſchoſſen von den Dächern und Fenſtern aus beunruhigt. Endlich wi⸗ chen ſie, und zogen ſich durch die Breſche zurück.
Pero Ruyz de Alarcon hielt noch in einer der Haupt⸗ ſtraßen Stand. Die wenigen Ritter, die um ihn waren, drangen in ihn, zu fliehen.«Nein,» ſagte er,«ich kam hierher um zu fechten, nicht um zu fliehen.“ Er wurde alsbald von den Gomeren umringt. Seine Gefährten flohen, das Leben zu retten; vorher ſchauten ſie ſichnach ihm um, und ſahen ihn mit Wunden bedeckt, aber noch verzwei⸗ flend fechtend für den Ruhm eines wackern Ritters. (Pulgar. part, III. cap. 42.)


