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pheten gelangt.«Er war,» ſagt der nnwillige Bruder Antonio Agapida,«ein Sohn Belials, einer jener ſchwäͤr⸗ meriſchen Ungläubigen, denen, vom Teufel beſeſſen, manch⸗ mal vergönnt iſt, ihren Anhängern die Wahrheit voraus⸗ zuſagen, aber mit der Beſchränkung, daß ihre Verküu⸗ digungen ihnen von keinem Werth ſind.»
Die Stimme des Santon ertönte durch die hohe Halle Alhambra's, und ſchlug mit Schweigen und Furcht den Haufen der höfiſchen Schmeichler. Muley Aben Haſ⸗ ſan allein blieb unbewegt. Er blickte auf den grauen Ein⸗ ſiedler mit Verachtung, als er furchtlos vor ihm ſtand, und behandelte ſeine Weiſagungen als aberwitzige Träu⸗ mereien. Der Santon ſtürzte vom König weg, eilte in die Stadt und durchlief ihre Straßen und Plätze mit ra⸗ ſendem Gebehrden. Seine Stimme ward überall, furcht⸗ bgres verkündend, vernommen.„Der Friede iſt gebrochen, der Vertilgungskrieg begonnen. Weh, Weh, Wehe Gra⸗ uada, ſein Fall iſt nah; Zerſtörung wird wohnen in ſeinen Palläſten, ſeine Starken werden unter dem Schwert fallen, ſeine Kinder und Jungfrauen in die Knechtſchaft geführt werden. Zahara iſt nur Vorbild Granada's.-
Schrecken ergriff das Volk; ſie betrachteten dieſe Ra⸗ ſerei als Eingebung des Sehergeiſts. Sie bargen ſich in ihren Wohnungen, wie zur Zeit allgemeiner Trauer, oder
wenn ſie hervorkamen, war's, um ſich in Haufen auf den Straßen und Plätzen zu ſammeln, um einander mit düſtern Ahnungen zu beunruhigen, und der Raſchheit und Grauſamkeit des ſtolzen Aben Haſſan zu fuuchen.


