Den Mauriſchen Fürſten kuͤmmerte nicht ihr Murren. In der Vorausſicht, ſeine That müſſe die Rache der Chri⸗ ſten gegen ihn wenden, legte er nun alle Rückhaltung ab, und machte Verſuche, Caſtellar und Olvera, obwohl ohne Erfolg, zu überfallen. Er ſandte auch Fakis an die Mächte der Barbarei, ſie benachrichtigend, daß das Schwert gezogen worden, und ſie zur Unterſtützung auf⸗ fordernd, um das Königreich Granada und Muhameds Religion aufrecht zu erhalten gegen die Gewaltthäͤtigkeit der Ungläubigen.
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Fuͤnftes Kapitel.
Zug des Marquis von Cadix gegen Albama.
Groß war der Unwille Koͤnigs Ferdinand, als er die Erſtürmung Zahara's vernahm, um ſo mehr, weil da⸗ durch ſeinem Plan, den erſten Streich in dieſem thaten⸗ reichen Krieg zu führen, zuvorgekommen ward. Er rühmte ſich ſeiner tiefen, klugen Politik, und nichts koͤnnen poli⸗ tiſche Monarchen weniger vergeben, als ſo von einem Geg⸗ ner überliſtet zu werden. Er erließ ſogleich Beſehle an alle Adelantado und Alkayde der Grenzen, die größte Wachſamkeit auf den verſchiednen Poſten zu beohachten, und ſich fertig zu halten, Feuer und Schwert in das Ge⸗
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