—, und atte ich in, füt ſt Freund ſeinen
317 Ankunft in London. Aber ich höre, es iſt jetzt wieder eine neue Seherin in London, der die Narren zulaufen.
Ach was—] verſetzte Thekla verlegen und wegwer⸗ fend. Von welchen Hoffnungen redeſt du?
Von meiner Zukunſt, von unſerer! ſagte der Freund. Setze dich hier dicht an mich und höre!
William erzählte mit ausmalendem Behagen ſeinen Beſuch beim Grafen Eſſer, die Zuſage dieſes mächtigen Gönners und die Anſichten ſeines Freundes Southampton über ſeine Zukunft. Er verſchwieg nicht, daß er dem Freunde ſeine geheimnißvolle Liebe angedeutet habe, und daß Southampton hingeriſſen ſei, ihn glücklich zu wiſſen. Ja rief er endlich aus, ich werde bald ein ehrenvolles Amt haben, daß ein würdiger Rahmen für unſere Liebe, ein glänzender Schrein für unſer verbundenes Lebens⸗ glück ſei!
Thekla neigte ſich unentſchieden lächelnd zu dem an⸗ muthigen und begeiſterten Sprecher, legte ihre ſchönen weißen Händchen an ſeine Schläfe und küßte ihn auf die hohe, heitere Stirne.
Iſt das dein Jawort, Thekla? rief der Freund. Ver⸗ ſtanden haſt du mich, haſt du mit dieſem Kuſſe geant⸗ wortet?
Du meinſt, ob ich dir angehören, mit dir vereint leben möchte? O mein ſüßer William!
O du Herrlichkeit der Welt! Wol meine ich das! rief er aus und umarmte ſie mit einer ſchönen Rührung in den ſonſt luſtigen Augen. Und du—? Du weicheſt meiner Frage aus. Willſt kein Ja, kein Verſprechen geben? Doch nein! Du haſt Recht: wozu meine Frage?


