Jahrgang 
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Halle, an die Wendeltreppe, die auf den obern Gang führte, und deutete ihm die zweite Thüre links als Ro⸗ ſaliens Wohnzimmer an. Verzeih', daß ich dich ſo dränge, ſagte er; allein bei Roſaliens Anblick iſt die An⸗ gelegenheit mit aller Ungeduld in mir erwacht; ich brenne, ſie abgethan zu wiſſen. Geh denn hin, heut Abend, morgen früh, ſobald du kannſt, und bringe mir bald be⸗ ruhigende Nachricht.

Dreizehntes Kapitel.

William beſchäftigte ſich üͤber Tiſche mit dem Gedanken an die unglückliche Roſalie, und wie er des Grafen zar tes Anliegen auf das Geſchickteſte anfaſſen und ausführen möchte. Er ſah dabei ſo in ſich gekehrt und geſpannt aus, daß Nelly ihren kleinen Hamneth, der um dieſe Zeit kommen und ſeine Kindereien vorbringen durfte, hin⸗ auswinkte. Sie zweifelte nicht, der Freund ſei eben von Entwürfen zu einem neuen Trauerſpiel eingenommen, oder mit der Verwicklung eines Luſtſpiels beſchäftigt. Allein William's Gedanken ſprangen immer von Roſalien ab, und kamen auf Thekla, die ihn gegen Abend erwar⸗ tete. Er wollte ihr von ſeinen Ausſichten auf eine ehren⸗ volle Stelle erzählen, und dabei ein Wörtchen von der ſüßen Hoffnung fallen laſſen, die er auf des ehrenhaften Eſſer Zuſage bauen dürfe. Er dachte bei dieſer Gelegen⸗