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beruhend, war an ſich null und nichtig. Außerdem hat ſich Frau Anna in dieſen Jahren, und ſeit ſie ihres Va⸗ ters nicht unanſehnliches Vermögen geerbt, an eine ein⸗ ſame und eigenſinnige Wirthſchaft gewöhnt, und würde ſich ſchwerlich entſchließen, ihre rohe Lebenseinrichtung zu verlaſſen und ihr Vermögen mit dem heimkehrenden Gat⸗ ten zu theilen. Wende ich ihr aber im Gegentheil ein hübſches Abfindungsgeſchenk zu, ſo gibt ſie gern förmlich auf, was ſie eigentlich ohnehin nicht mehr hat, und zu verlangen ſich ſcheuen muß. Allein durch eine ſolche Scheidung, die mir keine große Sorge macht, wird nur ein Hinderniß meiner Wiedervermählung beſeitigt, keines⸗ wegs aber eine angemeſſene Stellung für mich gewonnen. Bis ich dieſe erreiche, mag auch jene häusliche Auseinan⸗ 5. derſetzung beruhen. Ja ich darf gar nicht daran denken, meiner Thekla irgend einen Vorſchlag—.
Er erſchrak über den ausgeſprochenen Namen, und ſetzte hinzu: Nun ja, den Vornamen meiner Geliebten weißt du nun!
Southampton verſetzte:
Wie ſehr verdienſt du, mein vielerfahrner Freund, nach ſo bittern Täuſchungen und Entbehrungen ein Glück, 4 das du mir bis jetzt nur mit einem ſo ſeltenen Namen, 8 mit dem Namen Thekla, bezeichnen darfſt. Mich, Freund, wird es recht froh machen, wenn ich etwas zu deiner 6 Zufriedenheit beitragen kann. Ein Amt, ein Beſitzthum, irgend ein Fußgeſtell deines Glückes wird ſich ja wol ſchaffen laſſen. Eſſex, ich,— wir haben Freunde—.
Der Graf ſchwieg, und lenkte raſch in einen Seiten⸗
weg. Sie waren nämlich tiefer unter die Umherwandeln⸗


