Jahrgang 
1
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Mein Vater, lieber Papa! fiel Angelika weinend ein.

Ja ſo!l erwiderte er. Der alte de Landas iſt geſtorben, der Wechsler de Landas in Ant⸗ werpen? Und darum erſchreckſt Du mich ſo!

Er ſuchte ſeine Verſtimmung zu bezwingen und fuhr gelaſſen fort: Komm, Alide! Beruhige Dich! Umarme mich und fuͤhle, daß Dein Mann noch lebt!

Du willſt mich auch nie richtig verſtehen und nehmen, Guſtav! verſetzte die Baronin. Doch komm nur und hoͤre! Hier ſind die Briefe.

Der Baron fuͤhrte ſie hinauf in ihr Zim⸗ mer. Angelika hielt ſich an ihre Erzieherin und erzaͤhlte ihr fluͤchig, wie es in der Stadt er⸗ gangen war. Mutter und Tochter waren naͤm⸗ lich im Gaſthof abgeſtiegen, in welchem ſie fuͤr ihre oͤfteren, fluͤchtigen Stadtbeſuche ein Zimmer hatten. Von da waren ſie nach dem Dom ge⸗

gangen, wo Angelika den zweiten Sopran in