Jahrgang 
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der Meſſe zu ſingen hatte. Inzwiſchen wurden die Briefe ausgegeben und die Baronin fand bei ihrer Ruͤckkehr aus der Kirche das ſchwarz⸗ geſiegelte Paͤckchen vor. Es enthielt einen um⸗ ſtaͤndlichen Bericht des alten Geſchaͤftsfuͤhrers Heſſelts mit einer Ueberſicht uͤber den Vermoͤ⸗ gensſtand des Hauſes und einen zaͤrtlichen, from⸗ men Brief ihres Sohnes Joachim de Landas. Die Baronin hatte nun den General⸗Vikar un⸗ beſucht gelaſſen, hatte ihn nur mit ein paar Zeilen von ihrer traurigen Abhaltung benach⸗ richtigt und war ſchnell nach Hauſe gefahren. Auf ihrem Zimmer uͤberſetzte ſie den flamaͤn⸗ diſchen Brief des Geſchaͤftsfuͤhrers und der Ba⸗ ron hoͤrte nachdenklich zu. Am Schluß ſagte ſie: Da ſind nun unſere Sommerprojecte zer⸗ platzt. Wir ſollen und muͤſſen nach Antwerpen. Das Teſtament muß eroͤffnet, die Geſchaͤfts⸗ und Vermoͤgensangelegenheit geordnet werden. Mein Sohn iſt noch nicht volljaͤhrig und, wie