Jahrgang 
1
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gung zu helfen, als ihren Empfindungen traͤu⸗ meriſch nachzuhaͤngen. Jetzt aber oͤffnete ſie den Fluͤgel mit dem ganzen Deckel, ſetzte ſich und ſang mit ihrer weichen, aber nicht ſtarken, Stimme eines der wenigen Lieder, die ſie ein⸗ geuͤbt hatte. Es war des Barons Lieblingslied. Sie hatte es nicht bedacht, ihn aber traf es in ſeiner leidvollen Stimmung mit doppelter Gewalt. Morgenwind und Blumenduͤfte um⸗ ſaͤuſelten ihn. In ſeiner Kuͤnſtlerſeele war er ohnehin ſo leicht zu ruͤhren, und jetzt brach er vollends in Thraͤnen aus. Er ſuchte das heim⸗ lichſte Plaͤtzchen des Parkes, um ſeine Wehmuth ungeſtoͤrt auszuſchluͤrfen, aber auch um in ſol⸗ cher Weichheit nicht geſehen zu werden; denn er ſagte ſich gern vor, daß ihm Das nicht abgehe, was ihm juſt fehlte, die derbe Mannheit ſeiner ritterlichen Ahnen.

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