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Menſchen nicht auf die eignen Beine helfen, ſondern ihn nur fuͤr immer leiten und fuͤhren will. Freilich liegt grade darin auch das Be⸗ denkliche fuͤr die gnaͤdige Frau. Ihren Traum wuͤrde ſie bald wieder vergeſſen, dieſe wunder⸗ liche Zuverſicht auf Erfuͤllung deſſelben wuͤrde voruͤbergehen. Aber, wenn auch der Traum nichts zu bedeuten hat, was laͤßt ſich nicht dar⸗ aus machen, wenn ihn geiſtliche Herren fuͤr ſolch ein Gemuͤth bearbeiten wollen? Hierin liegt allein Grund zur Beſorgniß. Indeß— der General⸗Vikar iſt ja ein wohldenkender, aufge⸗ klaͤrter Mann!
Mag ſein, erwiderte der Baron. Aber bei nicht energiſchem Charakter und viel perſoͤnlicher Eitelkeit hangt ihm noch aus den Jahren her, wo die Frauen ihm, als einen ſchoͤnen jungen Mann, freundlich thaten, die Gewohnheit an, gegen huͤbſche Frauen artig zu ſein. Jetzt pre⸗
digt er als ein Mann, der eine Dioͤceſe gewon⸗ 2**


