Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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ten Baues zu St. Thomas zu widerſetzen, und Dietrich, durch die Erreichung ſeiner Abſicht zufrieden geſtellt, verſchmaͤhte es, eine grauſa⸗ me, jedes Fuͤrſten unwuͤrdige Rache zu nehmen.

Der Hauptgegenſtand ſeines Zornes und ſeiner gerechten Rache, Eliſabeths Vater, war jeder Verantwortung, jeder Strafe durch den Tod entzogen, und an dem juͤngern Diethold mochte und konnte er die Vergehungen, die der⸗ ſelbe ſich gegen ihn hatte zu Schulden kommen laſſen, nicht ahnden, denn es war ihm nicht verborgen geblieben, daß nur er es war, wel⸗ cher den Junker Rudolph von Lindenau abſchick⸗ te, ihn vor Hugolds meuchelmoͤrderiſchem An⸗ griffe warnen zu laſſen, und daß er ihn daher als ſeinen Lebensretter zu betrachten habe.

Was nun den Junker von Lindenau be⸗ trifft, ſo war dieſer, deſſen Vermaͤhlung ſchon nach wenig Tagen gefeiert werden ſollte, als

zukuͤnftiger Eidam des erſten Rathsherrn, mit