war der aͤltere der beiden Bruͤder uͤberzeugt, daß
ſeiner nur das haͤrteſte Geſchick warte. Ruͤcken
an Ruͤcken gebruͤckt, ſetzten ſie daher Beide ihre Vertheidigung auch da noch fort, als alle ihre Ungluͤcksgenoſſen die Waffen bereits ge⸗ ſtreckt hatten.— Ihre Abſicht, unter den Streichen der Feinde zu fallen, ſollte jedoch nicht ganz erreicht werden; Eliſabeths Vater ſank, von dem Schwerte eines markgraͤflichen Höf⸗ lings durchbohrt, kautlos und entſeelt zu Boden, ſein Bruder aber ward unmittelbar nach ſeinem
Falle uͤberwaͤltigt und mit noch einigen Andern
als Gefangener hinweggefuͤhrt; die Uebrigen, dem Markgrafen als unbedeutend oder unſchaͤd⸗ lich bekannt, erhielten die Erlaubniß, ſich nach der Entfernung der Fuͤrſten in ihre Wohnungen zu begeben.
Jetzt war die Mißhelligkeit zwiſchen dem Markgrafen und der Stadt Leipzig ausgeglichen, denn dieſe, ihrer Raͤdelsfuͤhrer beraubt, wagte ferner nicht, ſich dem Fortgange des beabſichtig⸗
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