Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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derung ein ungewohnliches Larmen und Trei⸗ ben; das markgraͤfliche Lager ſchien in der groß⸗ ten Unordnung zu ſein, und Alles zeigte nur zu deutlich, daß waͤhrend ſeiner kurzen Abwe⸗ ſenheit irgend etwas Wichtiges vorgefallen ſei.

dit leichter Muͤhe gelang es ihm, ſich durch die feindlichen Poſten zu ſchleichen, denn Keiner ſchien hier ſein Amt zu verſehen. Als er die Stadt erreichte, fand er auf ſaͤmmtlichen Stra⸗ ßen ein faſt noch lebhafteres Gewuͤhl, als da⸗ mals, bei dem Brande des Kloſters. Nach der Urſache dieſes ungewöhnlichen Laͤrmens und Treibens durfte er nicht lange forſchen, denn der Erſte, den er darnach fragte, rief ihm freu⸗ dig entgegen:der Markgraf Dietrich iſt todt; wir haben einen neuen Herrn!

Ueberall hoͤrte er dieſen Ruf wiederholen und er durfte nicht lange zweifeln woher er entſtanden. Seine Vermuthungen daruͤber wur⸗ den durch Eliſabeths Oheim beſtaͤtigt, ſobald

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