Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Augenblicklich gebot der Markgraf dem Arzte, die Becher zu leeren; da warf ſich dieſer vor Dietrich nieder und bat um Schonung ſeines Lebens, bekennend, daß er von dem juͤngern Diethold abgeſendet ſei, den Markgrafen durch Gift aus der Welt zu ſchaffen. Dieß falſche Geſtaͤndniß gab ſeine Bosheit ihm ein. Er ſah ſehr wohl, woher der Schlag kame, der ihn vernichtete und da ſein eignes Verderben unver⸗ meidlich war, wollte er wenigſtens ſeinen Ver⸗ derber mit ſich hinabreißen.

Auf Befehl des Markgrafen ward er nun ſogleich zur Folterbank geſchleppt und endete hier unter fuͤrchterlichen Qualen ſein Leben, nachdem man zuvor in ihm, des falſchen Bartes beraubt, Hugold, den ehemaligen Stallmeiſter des Mark⸗ grafen, erkannt hatte, eben jenen Hugold, deſ⸗ ſen ſich Dietrich, wie das Geruͤcht ging, be⸗ dient haben ſollte, um ſeinen Bruder, Albrecht den Stolzen, vergiften zu laſſen. Hugold war,