Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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den Fremden erbleichen ſah. Dieß war jedoch nicht der einzige Verdacht, den derſelbe auf ſich waͤlzte, denn er machte zugleich auch Miene, ſich heimlich aus dem Zimmer zu ſchleichen. Da ſprang der Markgraf raſch hinzu, packte den Arzt bei der Bruſt und rief nach Kaͤmmerlin⸗ gen und Trabanten. Haſtig ſturzten dieſe auf den Ruf ihres Gebieters herein; der Markgraf uͤbergab ihnen ſeinen Gefangenen und wendete ſich nun erſt zu Eliſabeth, um von ihr irgend eine Aufklaͤrung zu erhalten. Bleich und erſchöpft ſtand das Maͤdchen da und vermochte ſich kaum aufrecht zu erhalten. Eliſabeth! redete der Markgraf ſie an, erklore mir, woher weißt Du und klagſt Du dieſen Mann auch nicht falſch an?

Fragt mich nicht weiter, bat Eliſabeth; ſetzt Ihr aber Zweifel in meine Worte, ſo laßt dem Gefangenen beide Becher, die dort ſte⸗ hen, ſelbſt austrinken.