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ten Laufes den Gemaͤchern des Markgrafen zu. Verwundert uͤber die Wildheit ihrer Erſcheinung
wichen die Kaͤmmerlinge im Vorgemache zur
Seite und ungehindert und unangemeldet trat ſie, die Thuͤr raſch aufresßend, in das Kloſet des Markgrafen. Dieſer war mit dem fremden Arzte allein und eben mit Leſen eines großen Pergamentblattes beſchaͤftigt. Der Arzt ſtand
ſeitwaͤrts neben einem kleinen Tiſchchen, auf wel—
chen ein Kredenzteller mit zwei Pokalen und ei⸗ nigem Backwerk als Morgenimbiß geſetzt wor⸗ den war.
„Trinkt nicht! um Gottes willen, trinkt
nicht!“ ſchrie Eliſabeth dem Markgrafen zu, ſeine Hand ergreifend. Der Markgraf wußte ſich des
Maͤdchens ſonderbares Betragen nicht zu deuten und er war nicht uͤbel geneigt, zu vermuthen,
daß irgend ein ungluͤcklicher Zufall ihre Sinne ploͤtzlich verwirrt haͤtte. Alsbald aber wurde es ihm klar, was ihr Ausruf zu bedeuten gehabt, denn kaum war er uͤber ihre Lippen, als er
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