Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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wunderung, und mit dem unberhehlten zweideu⸗ tigen Laͤcheln des Mißtrauens, blickte die Zofe ihn an, ohne ihm jedoch zu antworten; als er aber ſeine Frage mit Haſt wiederholte und dabei wie in Verzweiflung hinzufuͤgte:Um Gotteswillen, zögert nicht, mich zu ihr zu bringen, es ſteht ein Menſchenleben auf dem Spiele! da zeigte ſie auf eine unfern gelegene Thuͤre und ſagte: das iſt ihr Zimmer.

Ohne weiter auf die Zofe zu achten, welche ihm kopfſchuͤttelnd nachſah, ſtuͤrzte er hinein zu der Geliebten, welche ſo eben ihren Morgen⸗ anzug vollendet hatte und im Begriff war, ſich zur Markgraͤfin zu begeben, bei der ſie ſente den Dienſt hatte.

Rudolphs plötlicher Eintritt verurſachte ihr den heftigſten Schrecken; zwei Worte aber er⸗ klarten ihr ſein Kommen und mit gleicher Haſt, wie die, mit welcher er in ihr Zimmer geſtuͤrzt war, verließ ſie jetzt daſſelbe und eilte gefluͤgel⸗