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Rudolph, welcher ihn nicht aus den Au⸗ gen gelaſſen hatte, ſah dieß und es bemaͤchtigte ſich ſeiner die hoͤchſte Unruhe und Beſorgniß. Kaum ſah er die Pforte des Schloſſes ſich hin⸗ ter dem Fremden und deſſen Begleiter ſchließen,
als auch er Einlaß verlangte. Er wurde ihm
ohne Zoͤgern, da der Pfoͤrtner, der ihn nicht kannte, keinen Grund zu haben glaubte, am hellen Tage einen Mann von ſo unverdächtigem Aeußern zuruͤck zu weiſen.
Als Rudolph bis in das Innerſte der Burg gelangt war, blieb er einige Augenblicke unent⸗ ſchloſſen ſtehen, wandte ſich aber dann raſch nach dem linken Fluͤgel des Schloſſes, wo,
wie er ſich hatte ſagen laſſen, die Markgraͤfin
Jutta mit ihrem Gefolge wohnte. Eine Zofe
begegnete ihm hier und ohne zu bedenken, in
welchen unwuͤrdigen Verdacht er dadurch die Ge⸗ liebte bringen könnte, fragte er nach Eliſabeth, der Tochter des Schoͤffen Diethold. Voll Ver⸗
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