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Es waͤhrte gegen drei Stunden/ und es muß⸗ te dabei ʒiemlich heftig hergegangen ſein, denn Dienſtboten, welche an der verſchloſſenen Thuͤre voruͤbergingen, hoͤrten mehrmals ein ſo lautes Sprechen, daß es faſt in Geſchrei ausartete; doch ward es ſtets ſogleich wieder ſtill, wahr⸗ ſcheinlich, weil die Sprechenden einſahen, daß es mit der groͤßten Gefahr fuͤr ſie verbunden ſein wuͤrde, ſollten ſie von irgend Jemand be⸗ lauſcht werden. Endlich ward die Thuͤr gewalt⸗ ſam aufgeriſſen, und mit hochrothem, zorngluͤhen⸗ dem Geſichte ſtuͤrzte der juͤngere Diethold, nicht auf das Zureden ſeines Bruders achtend, der ihn zuruͤkzuhalten ſtrebte, zum Zimmer hinaus, die Treppe hinab. Kopfſchuͤttelnd ſahen ſein Bruder und der Arzt ihm nach, und der Er⸗ ſtere fluͤſterte dem Letzteren noch einige Worte in das Ohr.
„Verlaßt Euch darauf;“ erwiederte Jener laut.„Sonder Zögern, denn was geſchehen ſoll,


