Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Eliſabeth ſogleich und unbeſchaͤdigt wieder in ſeine Arme zu ſchließen. In der That kaͤmpfte er auch ſchon mit dem Entſchluſſe, ob er nicht einen Bevollmaͤchtigten in das markgraͤfliche La⸗ ger ſchicken ſollte, um die Freilaſſung ſeiner Tochter unter jeder Bedingung zu bewirken; da traten ſein Bruder und jener fremde Arzt, der noch immer unter ſeinem Dache weilte, raſch zu ihm ein. Auch ſie hatten ſchon von dem Verſchwinden Eliſabeths gehört, und kamen nun, ſich bei ihrem Vater zu erkundigen, was Wah⸗ res oder Unwahres an dem Geruͤchte ſei.

Sie fanden Herrn Bruno in der heftigſten Aufregung, und es bedurfte vieler Worte und an⸗ haltenden Zuredens, um ihn nur einigermaaßen wieder zu beruhigen. Endlich jedoch gelang dies beſonders dem Arzte, und es entſpann ſich nun ein Geſpräͤch von der hochſten BVichtigkeit, das bei feſtverſchloſſenen Thuͤren gehalten ward. Wir wollen unſere Leſer mit dem Inhalte erſt ſpaͤter bekannt machen.