Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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junge Maͤdchen, gluͤcklicher als ihre Begleiterin, war nach der Stadt entkommen, und eilte hier ſogleich zu den Schoͤffen, ihn von Eliſabeths Schickſal in Kenntniß zu ſetzen.

Der ungluͤckliche, ſeines einzigen Kindes ſo ploͤtzlich beraubte Vater, war außer ſich vor Schmerz und Verzweiflung. Er fuͤhlte nur zu gut, daß er von dem Markgrafen keine milde Behandlung ſeiner Tochter erwarten duͤrfe, auch ſahen wir bereits, daß er ſich, ohne die Ver⸗ wendung der Markgraͤfin, nicht getaͤuſcht haben wuͤrde. Schon ſah er ſein Kind im tiefen Kex⸗ ker, vom Hunger gepeinigt, vielleicht gar unter grauſamen Foltern das Leben endend, und der Schmerz ſeines Vaterherzens verdraͤngte fuͤr den Augenblick jedes andere Gefuͤhl ſo ganz, daß er wahrſcheinlich noch in dieſer Stunde, und ſelbſt unter harten Bedingungen, Frieden mit dem Markgrafen geſchloſſen haben wuͤrde, waͤ⸗ re es ihm nur dadurch moͤglich geweſen, ſeine