Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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muß bald geſchehen, ſonſt moͤchte uns dieſer Hitzkopf mit ſeinen Tugendgrillen einen Quer⸗ ſtrich machen, ehe wir es zu hindern vermoch⸗ ten.— Doch verlaßt Euch auf mich, und Ihr ſollt gewiß mit dem Erfolge zufrieden ſein.“

Leicht grůßend eilte hierauf der Arzt aus dem Hauſe, der Schoffe aber ſchloß ſich in ſein Zimmer ein, ſich hier Gedanken mannigfacher widerſtreitender Art zu uͤberlaſſen.

Als der juͤngere Diethold, wie beſchrieben, ſo eilig aus dem Hauſe ſtuͤrzte, ſuchte er Ru⸗ dolph auf, welchen er vom heftigſten Schmerze betäubt fand; denn auch er hatte ſchon die Nachricht von Eliſabeths Gefangennehmung er⸗ halten und glaubte ſie ſich nun fuͤr immer ent⸗ riſſen. Beide redeten einige Zeit eifrig mit ein⸗ ander und es ſchien, als ob der Junker von Lindenau aus den Worten des Schoͤffen Troſt ſchoͤpfte. Als das Geſpraͤch beendigt war, rief der Junker nach ſeinem Knappen, befahl die