haben wir denn da noͤthig, den Burgvogt zu fuͤrchten?— Oder iſt der Vater nicht ein rei⸗ cher, vornehmer Graf, wie Vasko mir ſo oft geſagt hat?“
„Er iſt es, mein Kind,“ erwiederte die Mutter,„doch nur zum Scheine. In der That iſt er nichts weiter als der Sklave des garſtigen Walthers, der ſich ſelbſt den Titel des Burgvogts ausbedungen hat, weil er nicht ſelbſt als Herr auftreten durfte.— Nur wir koͤnnen den Vater befreien und die armen Land⸗ leute von der Geißel erloͤſen unter der ſie ſeuf⸗ zen.“
„Ei, liebe Mutter,“ rief mit uͤberwallen⸗ dem Gefuͤhl der Knabe,„ſo laß uns doch eilen dieß zu thun.“
„Ach, mein Hugo,“ ſeufzte die Fran, „wollte Gott, die Sache waͤre ſo leicht, als Du ſie Dir in Deiner jugendlichen Unbefan—


