genheit vorſtellſt!— Aber ſie iſt ſchwer, ſehr ſchwer, und die Ausfuͤhrung des Planes, den ich mir entworfen habe, iſt mit vielen Schwierigkeiten verknuͤpft.— Wem ſoll ich, die gaͤnzlich Fremde,“ fuhr ſie nach einer Pauſe und wie mit ſich ſelbſt redend, fort, indem ſie das Haupt ſorgenvoll in die Hand ſtuͤtzte,— „wem ſoll ich mich vertrauen? Und wer wird mir ſein Vertrauen ſchenken, da ich das un⸗ gluckſelige Geheimniß keinem Menſchen vertrauen darf, ſoll ich nicht ſein und meiner Kinder Le⸗ ben in die unausweichlichſte Gefahr ſturzen.— Ja, gelaͤnge es mir ihm Kunde zu geben, daß ich in ſeiner Naͤhe bin, dann“— Sie ſprach es nicht aus, was ſie auf der Zunge hatte, ſondern ſchloß thraͤnenden Auges ihre beiden Kinder in die Arme und ſagte:„Betet mit mir zu dem Himmel, meine Kinder, und flehet ihn an, daß er unſer Vorhaben unterſtuͤtzen und die Bosheit, das Laſter beſtrafen moͤge.“
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