Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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ben den Blicken der ihn verfolgenden Knechte und war, wenigſtens fuͤr den Augenblick geret⸗ tet, denn Keiner wagte es, ihm in die Tiefe nachzudringen, denn unheimliche Geruͤchte man⸗ cherlei Art waren uͤber jene Gewoͤlbe im Um⸗ lauf; und hatte ja einer der Knechte Muth ge⸗ nug gehabt die Geiſter nicht zu fuͤrchten, die dort hauſen ſollten, ſo durfte er die Verfolgung des Fluͤchtlings doch aus dem Grunde nicht wa⸗ gen, weil von allen Knechten in den ſich viel⸗ fach durchkreuzenden Gaͤngen Keiner Beſcheid wußte, und daher fuͤrchten mußte in denſelben ſich zu verirren und dann auf die elendeſte Weiſe den fuͤrchterlichen Hungertod zu finden. Dem aber ſich auszuſetzen, dazu liebten die Knechte ihren finſtern Gebieter bei weitem nicht genug.

Hernandez, mit den Gaͤngen noch von ſe⸗ ner Jugend her wohl vertraut, gelangte auch ohne Huͤlfe einer Fackel gluͤcklich durch das Ge⸗ winde derſelben, ſtets der Richtung folgend, wel⸗ 4