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Aber noch ehe er auszuſprechen vermochte, ſtuͤrzten die Knechte herein: Hernandez, das Schwert hoch ſchwingend, ſprang ihnen entge⸗ gen und es folgte ein wuͤthender Kampf. Der Graf, an demſelben keinen Theil nehmend, zog ſich in den Hintergrund des Saales zuruͤck; der Burgvogt ließ ſich von einem der Knechte das
Schwert geben und drang wuͤthend auf Hernan⸗
dez ein. Doch mit einen kraͤftigen Schlage ſchmetterte dieſer ihm die Waffe aus der Hand, bahnte ſich dann einen Weg durch die ihn um⸗ ringenden Knechte, und entkam unverletzt bis auf den Bughof. Er hoffte das Thor noch ge⸗ öffnet zu finden, allein er ſah ſich in dieſer Er⸗ wartung, durch die Wachſamkeit und Vorſicht des Thorwarts, getaͤuſcht. Doch die Beſon⸗ nenheit, die Geiſtesgegenwart nicht verlierend, wandte er ſich ſchnell ſeitwaͤrts, dem haolb ver⸗ fallenen noͤrdlichen Theile der Burg zu und ver⸗ ſchwand hier in den, faſt unter dem ganzen Schloſſe ſich hinziehenden unterirdiſchen Gewoͤl⸗
ben


