Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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macht und dieſer begleite ihn nun in der Ge⸗ ſtalt des Burgvogtes, um ihn von jeder guten That, ja ſogar von jedem menſchlichen Beneh⸗ men, durch furchtbare Worte zuruͤckzuſchrecken.

Giebts Gott, ſo gelingt es mir dieſen Teufel zu bannen! murmelte Hernandez halb laut vor ſich hin, der Fiſcher aber fuhr in ſei⸗ ner Erzaͤhlung fort.

Gleich am erſten Tage von des Grafen Ruͤcktehr, wurde auf Rungani Alles in eine andere Geſtalt gebracht. Die Graͤfin ward auf den Gebrauch weniger Zimmer verwieſen und erhielt von ihrem Gemahle den ſtrengen Befehl ſie nicht ohne ſeine ausdruͤckliche Erlaubniß zu verlaſſen. Saͤmmtliche Dienerſchaft wurde ab⸗ gedankt und Walther nahm dafuͤr Andere in den Dienſt, finſtere, unheimliche Geſtalten, doch ihm mit Leib und Seele ergeben. Die Bauern und Pachter wurden mit harten Auflagen be⸗ druͤckt und wo ſie das Verlangte nicht zahlen