Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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zige Hoffnung der armen, hartbedruͤckten Un⸗ terthanen.

Weiter! Weiter! draͤngte Hernandez; erzäͤhlt mir die fernere Geſchichte des Grafen und der Graͤfin.

Die laͤßt ſich in wenige Worte faſſen; antwortete der Fiſcher.Bald nachdem der jun⸗ ge Ramiro abgereiſt war, genaß die Graͤfin ei⸗ nes holden Toͤchterleins, das die ganze Freude der Eltern ausmachte, beſonders da keine ande⸗ ren Kinder ihm folgten. Ein ſtilles eingezoge⸗ nes, doch gluckliches Leben fuͤhrten nun der Graf und die Graͤfin. Die edle Frau dachte zwar wohl, wie man merken konnte, ihres fruͤheren Geliebten noch öfters, aber ſie verweigerte doch deshalb ihrem Gatten die Liebe nicht, die er durch ſein ſchonendes zuvorkommendes Betragen gegen ſie ſo ſehr verdiente.

Beide waren ſuͤmmtlichen Unterthanen der weitläuftigen Guͤter Vater und Mutter, Freund