Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Hernandez und der ſtillgenährten Hoffnung, einſt doch noch die Seinige werden zu koͤnnen, Valet und reichte Gomez ihre Hand. Beruhigt durch den Gedanken, das Gluͤck ſeiner Kinder begruͤndet zu wiſſen, ſchlummerte der alte Herr hinuͤber. Nur wenige Monden vermochte Hernandez Zeu⸗ ge von dem unausſprechlichen Gluͤcke ſeines Freun⸗ des Gomez zu ſein und als dieſem nun auch die Ausſicht ward, Vaterfreuden zu genießen, da ſchied er von der Heimath. Eben war ein neuer Kreuzzug zu Befreiung des gelobten Lan⸗ des ausgeſchrieben und er ſchloß ſich an die Schaaren der heiligen Streiter an. Seitdem hoͤrten wir von ihm nichts wieder; es ſind zwoͤlf Jahre verfloſſen, aber noch lebt das Andenken an den ſchoͤnen edlen Juͤngling in den Herzen Vieler, und ſeit der Graf ſich ſo geaͤndert hat, ſind ſchon unzaͤhlige Seufzer zum Himmel auf⸗ geſtiegen, daß er Hernandez de Ramiro zuruck⸗ fuͤhren moͤge; denn auf ihn beruht jetzt die ein⸗ 2*