Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
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Herren Trickett und Tibbits vollkommen hinreichend, dem un⸗ vorſichtigen Kellermeiſter ſeinen in einem halben Jahre er⸗ ſparten Lohn abzunehmen.

Am dritten Abend mußte er Geld borgen, um wieder mitſpielen zu können, und nachdem ihm dies ebenfalls abge⸗ nommen worden, würde er bedeutende Unruhe empfunden haben, wenn er nicht die Idee gehabt hätte, daß er ſich von einer anderen Seite her ohne Mühe friſche Fonds verſchaffen könne.

Dieſe Ueberzeugung hielt ihn aufrecht, da er ſich aber doch ein wenig mißlaunig fühlte, ſo braute er eine Bowle ſtarken Punſch, und einige Gläſer von dieſem herrlichen Ge⸗ tränk brachten bald die gewünſchte Wirkung hervor.

Unter ihrem balſamiſchen Einfluſſe vergaß der Keller⸗ meiſter nicht blos ſeine Sorgen, ſondern ward auch weniger vorſichtig als gewöhnlich und ſprach ungenirter, als er hätte thun ſollen.

Nachdem eine zweite Bowle Punſch geleert worden, ward eine dritte auf den Tiſch geſetzt und Pudſeh, der ſich nun in eine gehobene Stimmung verſetzt fühlte, bemerkte, in⸗ dem er die Gläſer ſeiner Freunde füllte:

Wohlan, meine Herren, wir haben eine ſehr ver⸗ gnügte Zeit gehabt, das werdet Ihr ſelbſt zugeben. Es iſt Jammerſchade, daß ein ſolches Leben nicht immer dauern kann. Wir haben jetzt nur noch zwei Tage übrig.

Nur noch zwei Tage, Maſter Pudſey? bemerkte Maſter Trickett.Was meint Ihr damit?

Ich meine, was ich ſage,« entgegnete der Keller⸗ meiſter mit ſchlauem Blinzeln und leerte ſein Glas, ehe er weiter fortfuhr.Uebermorgen Nacht machen wir die Bude zu.