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darfſt nicht hluß gefußt. Verbrechen
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XVIII.
Wie Maſler Pudſeu ſeine Freunde bewirthete.
Während die zahlreichen Gäſte ſich in den Hallen von Monthermer Caſtle luſtig machten und dieſelben von dem Lärm ihrer Gelage wiederhallen ließen, wurden in den unte— ren Zimmern ähnliche Bacchanalien gefeiert.
Die Menge der in dem Hauſe verſammelten Lakeien, Grooms und anderer Diener ſchmauſte und zechte eben ſo luſtig wic die Herren.
Schwelgerei und Tumult herrſchte überhaupt in dem ganzen Hauſe und das Hauptſtudium ſeiner Bewohner—
mochte ihr Rang ſeyn, welcher er wollte— ſchien darauf gerichtet zu ſeyhn, ihre Gelüſte im vollſten Umfange zu be⸗ friedigen.
Niemand verſuchte dieſem wuſten Treiben Einhalt zu thun, denn Fairlie war noch nicht erſchienen und Gage be⸗ kümmerte ſich nicht darum. Dafern ſeine und ſeiner Freunde Bedürfniſſe befriedigt wurden, konnten die Diener machen, was ſie Luſt hatten, und wir können überzeugt ſehn, daß ſie dieſe Freiheit nicht unbenutzt ließen.
Man kann ſich ſchwerlich ein beklagenswertheres Schau⸗ ſpiel denken, als welches dieſes edle und einſt ſo gut geord⸗ nete Haus jetzt darbot.
Früher, zu Warwick de Monthermer's Zeit, war ſtets echte Gaſtfreundſchaft hier geübt worden und das ganze um⸗ fangreiche Hausweſen ward auf die bewundernswürdigſte Weiſe geleitet.
Freigebig ohne Verſchwendung, nobel ohne Prahlſucht,


