Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
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Es kann nichts nützen, dieſe Unterredung noch weiter auszudehnen. Sie kann zu nichts führen. Für mich iſt keine Rettung möglich. Mache Dir meinetwegen keine weiteren Sorgen, Clara.*

»Bleib!« rief ſie, ihn zurückhaltend;Du darfſt nicht ſo gehen. Du haſt irgend einen furchtbaren Entſchluß gefaßt. Ich leſe das in deinen Blicken. Geſelle nicht noch Verbrechen zur Thorheit. Vernichte nicht dein ewiges Wohl. O höre mich an, Gage, höre mich an!

»Es iſt zu ſpät mein Entſchluß iſt gefaßt! rief er mit einem Blick und Ton, der an Wahnſinn grenzte.

O ſage nicht das! Es können Dir noch viele Jahre des Glückes beſchieden ſeyn. Vereinige deine Bitten mit den meinen, Luch rede ihm zu rede!«

Luch verſuchte ihr zu gehorchen, aber ihre Gemüths⸗ bewegung raubte ihr die Sprache.

Alle deine Bitten ſind vergebens,« rief Gage.»Nichts kann mich von meinem Vorſatze abwendig machen. Leb' wohl, Clara leb wohl, Luch! Denket von mir das Beſte, was Ihr könnt.«

Und ſich von ihnen losreißend, ſtürzte er aus dem Zimmer.

»O, was wird aus ihm werden!« rief Luch, indem ſie neben Clara auf die Knie niederſank.

»Es muß eine letzte Anſtrengung gemacht werden, ihn zu retten, murmelte Clara,eine letzte Anſtrengung.«