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mit ziemlichem Geſchmack und jeder nöthigen Rückſicht auf Be⸗ quemlichkeit ausgeſtattet war.
Die Geräthſchaften waren ſchwerfällig und altväteriſch, ſtanden aber mit dem Zimmer in Einklang.
Eine kupferne Lampe hing von der gerieften Decke herab, und ein düſterer Spiegel in einem Rahmen von Ebenholz war über dem alterthümlichen Caminſims angebracht. Die ſteiner⸗ nen Mauern waren mit alten Tapeten bedeckt, und die tie⸗ fen Fenſterbrüſtungen durch dichte Vorhänge verhüllt.
Ein Holzfeuer brannte luſtig auf dem Herde, und die Flamme erleuchtete das Zimmer. Auf einem Sopha in der Nähe des Herdes und in Shawls gehüllt lag Clara.
Neben ihr ſaßen Luch Poynings und Lettice Rougham.
Mark trat nicht mit Gage ein, ſondern machte die Thür hinter ihm zu und blieb draußen.
Einige Augenblicke lang herrſchte tiefes Schweigen, wel⸗ ches nur durch das halb unterdrückte Schluchzen Lettices un⸗ terbrochen ward.
Endlich hörte man eine leiſe Stimme ſagen:
„Tritt näher— ich bitte Dich.«
Und Gage näherte ſich dem Sopha, auf welchem die Leidende ruhte.
„Setze Dich auf einen Augenblick neben mich,« fuhr Clara in ihrem ſanften matten Tone fort,„und laß mich Dir die Urſache meiner Anweſenheit hier erklären. Ich hatte nicht geglaubt, Dich jemals wiederzuſehen, aber Mitleid hatte alle anderen Gefühle beſiegt, und ich habe beſchloſſen, auszuharren bis an's Ende. Deshalb bin ich gekommen. Ich will Dir keine Vorwürfe machen, daß Du dein mir gegebenes Verſprechen gebrochen haſt. Ich verzeihe es Dir und bitte den Himmel, daß er Dir ebenfalls verzeihe.«


