Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

tt, indem ſi ihnen ſtand. len. Sie ſind den Sie mir wie Sie dies ſſen Sie uns horcht. Tref⸗ Bibliothel⸗

zge an den

fel nicht be⸗ f unredliche

ne.

und nach we⸗ rgten Glanze u ſehn.

e. Wohlan, höpft! Fr del Freude

ihn ohne

ch niht r

fbahn zurl

r begangen⸗

141

und vergebens ſuchte er die Stimme des Gewiſſens in ſeiner Bruſt zu erſticken.

Dieſe Stimme machte ſich ſelbſt mitten im lärmenden, wüſten Gelage hörbar. Sie erkältete ihm das Blut und ver⸗ ſcheuchte den Schlaf von ſeinem Lager, ja ſie trieb ihn zuwei⸗ len bis an den Rand des Wahnſinns.

Aber es mußte ja nun baldAlles ein Ende nehmen, und bis dahin wollte er von keiner Einſchränkung, keiner Pauſe etwas wiſſen. Wenn ſeine Laufbahn kurz und glänzend ge⸗ weſen war, wie die eines Meteors, ſo ſollte auch ihr Schluß dem plötzlichen Erlöſchen eines ſolchen gleichen.

Solche Gedanken bewegten ihn, als er am Morgen des ſechſten Tages nach ſeiner Rückkehr über die breiten ſammtenen Raſenplötze des Gartens ſchritt und die ſteinernen Stufen der Terraſſe hinaufſtieg, welche nach den Ruinen des alten Schloſſes führte.

Er war ohne Begleiter, denn noch nicht ein einziger ſei⸗ ner zahlreichen Gäſte war aufgeſtanden. Die Stunde war noch eine zu frühe für ſie nach ihrem langen nächtlichen Ge⸗ lage, und viele ſtanden nicht vor Mittag auf, wo ſie dann neuer Reizmittel bedurften, um dieſes wüſte Leben weiter fort⸗ zuſetzen.

Ihr Wirth jedoch, der nicht ſchlafen konnte, verließ ſein Lager bei Zeiten, und ſuchte ſeine pulſirende Stirn und die fieberhaft zitternden Glieder in der friſchen Morgenluft zu kühlen.

Abgeſehen hiervon hatte er aber auch noch einen andern Grund zu ſeinem frühen Spasirgange.

Als er ſich in der vorigen Nacht auf ſein Zimmer zu⸗ rückzog, fand er auf ſeinem Toilettetiſch ein Billet von weib⸗