Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
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mir, als ob dieſer Mann horchte,« fuhr ſie fort, indem ſie auf Pudſey deutete, welcher nicht weit von ihnen ſtand. Morgen will ich Ihnen meinen Plan mittheilen. Sie ſind mir Genugthuung für meinen Schaden ſchuldig, den Sie mir ſo eben zugefügt, und ich werde Ihnen zeigen, wie Sie dies auf umfaſſende Weiſe thun können. Doch jetzt laſſen Sie uns ſcheiden. Ich bin überzeugt, daß dieſer Menſch horcht. Tref⸗ fen Sie mich morgen Früh bei Zeiten in dem Bibliothek⸗ zimmer.«

Und ſie verließ das Zimmer, während Gage an den Würfeltiſch zurückkehrte und dem Spiele zuſah.

Ich that recht daran, daß ich ihre Würfel nicht be⸗ nutzte, dachte er.»Beſſer verlieren, als auf unredliche Weiſe gewinnen.*

XVII. Eine Juſammenkunft im Epheuthurme.

Der vorletzte Tag ſeiner Friſt war nun da und nach we⸗ nigen Stunden mußte Gage auf immer dem geborgten Glanze entſagen und aufhören, Herr von Monthermer zu ſehn.

Noch ein Tag und Alles war dann vorüber. Wohlan, was that es? Hatte er nicht alle Genüſſe erſchöpft? Hatte er nicht ſich ſatt geſchwelgt? Hatte er den Becher der Freude nicht bis auf die Hefe geleert? Nun konnte er ihn ohne Bedauern von ſich werfen.

Ja, vielleicht ohne Bedauern, aber ſicherlich nicht ohne Gewiſſensbiſſe, nicht ohne Reue.

Er wagte nicht auf ſeine wahnſinnige Laufbahn zurück⸗ zublicken, auf die unzähligen Thorheiten, die er begangen,

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