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Dicht neben dem Schatten Warwicks ſchwebte die Ge⸗ ſtalt eines jungen ſchönen Weibes. Ihre Blicke waren zärtlich und bekümmert auf ihren irrenden Sohn geheftet, ſo zärtlich,
in dieſem Augen⸗ blick und er machte ſich bittere 2 iemals hatte er die Liebkoſungen einer Mutter gekar att ima Rath ihm wohl etwas genützt haben, wenn es der Fall geweſen wäre? Hätte eine Mutter ihn vom Untergange retten können? Nein, nein. Er verdiente unterzugehen. Er hatte jeden Anſpruch auf Mitleid verwirkt.
Ueberwältigt von ſchwarzen verzweifelnden Gedanken, ſchaute er die Reihe von Phantomen entlang und begegnete ihren Blicken mit eben ſo finſtern wie die ihren, indem er zu⸗ gleich einem gefaßten furchtbaren Entſchluß Worte lieh.
Aber die Geſpenſter zürnten und ſchienen zu murmeln, daß er ſelbſt im Grabe keinen Platz neben ihnen haben ſolle.
Plötzlich ward er aus dem Zuſtand der Betäubung, in welchen er allmälig gerathen, durch den von unten her— aufdringenden Schall lauten Gelächters und Lärmens auf⸗ gerüttelt.
Ein großer Theil ſeiner Gäſte durchjubelte zechend die Nacht. In ihrer Geſellſchaft konnte er Vergeſſenheit finden und ohne einen Augenblick zu warten, eilte er zu ihnen hinunter.
Als er aber das Zimmer erreichte, wo die Geſellſchaft war, ward er durch den Anblick, der ſich ſeinen Augen darbot, vollſtändig angewidert.
Quer über das Zimmer lagen umgeſunkene Geſtalten, einige von Wein und Punſch ſo berauſcht, daß ſie nicht im


