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jugendliches Ausſehen ganz verloren und war fürchterlich ab⸗ gemagert und verſtört. Seit ſeiner Rückkehr nach dem Schloſſe hatte er wenig Ruhe gehabt.
Das große Schlafzimmer, welches er benützte, hatte früher ſeinem Vater gehört und er bildete ſich ein, ſeltſame Töne darin zu hören.
In der Nacht vor Mhſtreß Jenyns Ankunft war er un⸗ ruhiger als gewöhnlich geweſen. Nachdem er ſich ſtundenlang auf ſeinem Pfühl hinundhergeworfen und vergeblich einzu⸗ ſchlafen verſucht, ſtand er auf, kleidete ſich, von abergläubi⸗ ſchem Schrecken ergriffen, ſchnell an und ging hinaus in die lange Gallerie, in welcher die lebensgroßen Bildniſſe ſeiner Ahnen hingen.
Jetzt aber waren es nicht mehr Bildniſſe, ſondern furcht⸗ bare Geſpenſter.
Der Mond warf ſeinen bleichen Schein durch die entge⸗ gengeſetzten Fenſter und auf dieſe Weiſe beleuchtet traten die Geſtalten der alten Monthermers aus ihren Rahmen heraus wie Geiſter.
Das erſte Phantom, welchem Gage begegnete, war Ra⸗ dulphus, ein geharniſchter Baron aus der Zeit Eduards des Erſten und Gründer der Familie.
Auf dieſen unheimlichen Schatten folgte Sir Lionel, welcher von Eduard dem Dritten zum Ritter geſchlagen wor⸗ den, dann Kenric der Weiſe, Randal der Stolze, Redwald der Rieſige und viele Andere: Oswald, welcher unter der Regierung Eduards des Vierten blühte; Egbert, ein tapferer Page in den Tagen Heinrichs des Achten, ein ſchlauer Staats⸗ mann zur Zeit Eliſabeths; Sigbert, von Jacob dem Erſten zum Ritter geſchlagen; Arthur der Cavalier; Vernon, Gages Großvater, und zuletzt Warwick, ſein Vater.
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