Die Rückkehr. 6
gehört. Herr Wood iſt noch ſchlimmer gefahren. Von einem gewiſſen Sir Rowland Trenchard beſtochen, entführte Jo⸗ nathan den Pflegeſohn des Tiſchlermeiſters, Thames Darrell, und lieferte ihn an einen Holländiſchen Schiffer aus, mit der Weiſung, ihn bei erſter Gelegenheit über Bord zu werfen; und obgleich ihm dies ſo klar wie die Sonne bewieſen ward, wußte der Hallunke die Sache doch ſo geſchickt zu drehen und zu wenden, daß er mit fliegenden Fahnen abzog. Eine von den Urſachen ſeines guten Erfolges mochte in dieſem Fall wohl die ſein, daß er ſeinen Verbrechensgenoſſen Sir Row⸗ land Trenchard wegen Hochverraths zur Haft brachte und deshalb von Walpole begünſtigt ward, der ſeine Rechnung dabei fand, einen ſolchen Helfershelfer zu haben. Mag es klar ſein, wie es will, Jonathan blieb Sieger, und bald darauf erwirkte er Trenchard,— für den dritten Theil ſeiner Güter, wie man ſich zuflüſterte,— die Freiheit.“
Bei Erwähnung dieſes Umſtandes lagerte ſich eine dunkle Wolke auf der Stirn des Fremden.
„Wiſſen Sie weiter noch etwas von Sir Rowland?“ fragte er.
„Nur dies noch,“ antwortete Kneebone,—„daß er ſich nach Mißglückung ſeiner Pläne und Zerſtreuung ſeiner Partei auf ſeinen Landfi ſitz Aſhton⸗Hall bei Mancheſter zurück⸗ zog und dort ſeitdem ganz abgeſchieden von der Welt ge⸗ wohnt hat.“
Der Fremde verſank einen Augenblick in Gepintn.
„Wollen Sie mir nur noch die Gefüälligkeit erzeigen, Sir,“ ſagte er endlich aufbrechend,„mir zu ſagen, wo ich Herrn Wood finden kann?“
„Mit Vergnügen,“ erwiederte der Tuchhändler.„Er wohnt in Dollis⸗Hill, einem hübſchen Ort in der Nähe von Willisden, ungefähr vier oder fünf Meilen von der Stadt, wo er ſich ein Landgut gekauft hat. Wenn Sie hinausreiten,
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