ganz rechtmäßig. O! Jack Palmer, mein Juwel, kein Wunder, daß Sie dem Dick Turpin ſo gleichen.“
„Hören Sie es?“ rief Lukas.„
„Eigenfinniger Thor!“ murrte Jack.
„Warum ſchießt Ihr ihn nicht auf dem Fleck zu⸗ ſammen?“ ſagte Dick Wilder.
„Um mir mein eigenes Glück zu verderben?“ dachte Jack;„nein, dieß ſoll nie geſchehen— ſein Leben darf nicht gefährdet werden. Sei ruhig,“ ſagte er flüſternd zu Wilder;„ich habe noch einen andern Trumpf zum Ausſpielen, welcher uns mehr eintragen wird, als der ganze Plunder hier. Dieſem Jungen darf kein Leid geſchehen— ſein Leben iſt für uns Tau⸗ ſende werth.“ Indem er ſich ſodann an Lukas wandte, fuhr er fort:„es würde mir leid thun, Sie einer Ge⸗ fahr ausſetzen zu müſſen, allein was kann ich thunk — um ſo ſchlimmer für Sie, wenn es zum Schuß kommt. Ich rathe Ihnen daher als Freund, keinen Widerſtand zu leiſten. Wir ſind drei gegen drei; aber zwei von Ihrer Partie find unbewaffnet.“
„Unbewaffnet!“ unterbrach ihn Titus;„der Teufel hole mich, wenn dieſes Eiſen nicht Sie, oder irgend einen Ihrer Gefährten von dem Gegentheile überzeu⸗ gen ſoll.“
„So macht Euch denn fertig, meine Jungen,“ rief Jack.
„Haltet nur eine Minute,“ rief Cvates aus; „dieß wird ernſthaft— es wird mit Mord enden— unſere Gurgeln werden uns gewiß abgeſchnitten wer⸗ den; und obgleich ſie ganz ſicher dafür baumeln wer⸗ den, ſo iſt dieß doch eine ſchwache Genugthuung für die Ermordeten. Würden wir nicht beſſer daran thun, die Sache in der Güte abzumachen?
„Seien Sie ſtill!“ ſagte Lukas.
„Ich bin dafür, daß wir es ausfechten,“ ſagte Titus, indem er ſein Schüreiſen wie


